Es ist schon Tradition, dass der Musikverein und der Kleintierzüchter-Verein Lutzenberg zu einem Open-Air-Abend auf dem Schulareal Gitzbüchel einladen.

LUTZENBERG – Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am vergangenen Freitag wiederum viele Gäste ein. Sie durften sich an einem bunten Melodienstrauss, an den Stimmen der Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chors Buriet-Thal sowie an den beschwingten Vorträgen der Bläserinnen und Bläser erfreuen. Zu Beginn präsentierte sich der Musikanten-Nachwuchs:

Die Young Notes, geleitet von Patrick Ruppanner, bewiesen, dass der Jugendförderung viel Beachtung geschenkt wird. Mit grossem Applaus wurde ihr Auftritt verdankt.

Publikum klatscht mit
Dann wechselten sich der Musikverein und der Gemischte Chor Buriet-Thal ab. Als Auftakt gab der Chor unter der Leitung von Florian Rutz einen Ausschnitt aus dem vielseitigen Liedgut zum besten und besang mit „Steinig Tisch-Lied“ den beliebten Aussichtspunkt von Thal. Zu begeistern wusste der Chor aber auch mit „Lieder, so schön wie der Norden“ und dem schon 1821 durch den Dichter Wilhelm Müller veröffentlichten noch heute in Studentenverbindungen populären Volkslied „Im Krug zum grünen Kranze“. Dann spielte der Musikverein den „Loreto-Marsch“ und die Polka „Auf der Vogelwiese“, was das Publikum zum Mitklatschen animierte.

Musikverein un Chor gemeinsam
In der Pause sorgte das Service-Team des KZV mit Grillhäppchen für das leibliche Wohl. Dann wartete der Gemischte Chor mit dem Spiritual „Heaven is a wonderful place“ auf, gefolgt von „Unter fremden Sternen“. Mit dem Titel aus den 1960er-Jahren konnte er das Publikum zum Mitsingen gewinnen, bevor der MV, geleitet von Walter Rütsche, mit dem Marsch „Over and out“ von Randy Beck und weiteren Melodien das Zepter übernahm.
Den Abschluss des Melodienreigens setzten die beiden Formationen mit der gemeinsamen Aufführung der „Diamanten-Polka“ von Walter Völkl und dem Lied „Amazonaswälder“ von Erwin Zsaitsits. Zwei Kompositionen, die besonders zu gefallen wussten. Die Gäste verlangten nach einer Zugabe, die gerne gewährt wurde. Nach dem musikalischen Teil liessen es sich Mitwirkende und Gäste nicht nehmen, in den Turnhallentrackt zu dislozieren und den Abend bei Kuchen und Kaffe ausklingen zu lassen.

Rolf Niederer